Der Energieausweis

Alle Informationen kompakt zusammengefasst.


Energieausweis inklusive:

Wir schenken Ihnen den Energieausweis!
Immobilienbesitzer, die sich für den Verkauf Ihrer Immobilie über Langner & Burmeister entscheiden, bekommen die Kosten für die Erstellung des Energieausweises erstattet.


Kompaktwissen: Das ist für Sie als Eigentümer wichtig!

  • Der Energieausweis muss VOR dem Verkauf / der Vermietung einer Immobilie erstellt werden
  • Es gibt Pflichtangaben in Immobilienanzeigen
    (z. B. in Zeitungsanzeigen und Anzeigen in Immobilienportalen):
    • Baujahr
    • Art des Ausweises (Energieverbrauchs- oder Energiebedarfsausweis)
    • Endenergieverbrauch oder Endenergiebedarf des Hauses
    • Wesentlicher Energieträger für die Heizung
    • Energie-Effizienzklasse (von A+ bis H)
  • Der Energieausweis muss schon bei der ersten Besichtigung vorgelegt werden
  • Fehlende Angaben und die Nichtvorlage stellen eine Ordnungswidrigkeit dar. Bußgeld: bis zu 15.000,- € - dies gilt auch für Immobilien die „VON PRIVAT“ angeboten werden.
  • Der Energieausweis hat eine Gültigkeit von 10 Jahren

Wozu dient der Energieausweis?

Der Energieausweis soll es Käufern und Mietern erleichtern, den Energieverbrauch einer Immobilie in Kürze zu erfassen und Vergleiche mit anderen Immobilien im Bundesgebiet zu ziehen. Was bei Haushaltsgeräten wie Kühlschränken längst Standard ist, soll nun auch den Käufern und Mietern die Entscheidung erleichtern eine Immobilie zu kaufen bzw. anzumieten. Seit der Einführung der EnEV-2014 (Energieeinsparverordnung) werden Gebäude in sogenannte Energie-Effizienzklassen von A+ (grün/geringer Energieverbrauch) bis H (rot/hoher Energieverbrauch) eingeteilt.

Darüber hinaus informiert der Energieausweis die Verbraucher über Wärmeverluste, mögliche Einsparpotenziale und sinnvolle Sanierungsmaßnahmen.

Die Erstellung des Energieausweises erfolgt durch einen zertifizierten Energieberater, der nach einer ausführlichen energetischen Analyse den Energieausweis für Ihre Immobilie ausstellt.


Die Energieeinsparverordnung (EnEV)

Bei Errichtung, Änderung oder Erweiterung von Gebäuden ist nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) ein Energiebedarfsausweis auszustellen.

Einem potenziellen Käufer, Mieter, Pächter oder Leasingnehmer eines bebauten Grundstücks, Wohnungs- oder Teileigentums ist auf Verlangen unverzüglich ein Energieausweis zugänglich zu machen (§ 16 Abs. 2 EnEV). Ausgenommen hiervon sind kleine Gebäude und Baudenkmäler (§ 16 Abs. 4 EnEV).

Bereits seit 2002 ist die Erstellung des Energiebedarfsausweis für Neubauten Pflicht. Zudem müssen seit dem 01.07.2009 für alle Wohn- und Nicht-Wohngebäude im Falle des Verkaufs oder der Vermietung Energieausweise ausgestellt werden.

Mit Einführung der EnEV 2014 im Mai 2014 erfährt diese Verordnung eine weitere Anpassung. Die Bewerbung von Immobilien, die zum Verkauf oder zur Vermietung stehen, müssen die im Energieausweis genannten Kennwerte aufführen:

  • Baujahr
  • Art des Ausweises (Energieverbrauchs- oder Energiebedarfsausweis)
  • Endenergieverbrauch oder Endenergiebedarf des Hauses
  • Wesentlicher Energieträger für die Heizung
  • Energie-Effizienzklasse (von A+ bis H)

Für Energieausweise, die vor dem 01. Mai 2014 ausgestellt worden sind, gibt es entsprechende Übergangsregelungen.

Der Energieausweis muss zudem dem Kauf- oder Mietinteressenten bereits bei der ersten Besichtigung vorgelegt werden. (Bestehende Mietverhältnisse sind davon nicht betroffen).

Fehlende Angaben bei Immobilienanzeigen und/oder die Nichtvorlage des Energieausweises stellen eine Ordnungswidrigkeit dar. Das Bußgeld bei Nichtbeachtung kann bis zu 15.000,- € betragen. Dies gilt auch für Immobilien die von Privatanbietern angeboten werden.

Durch die Einführung der neuen Energieeinsparverordnung wird die Erstellung eines Energieausweises beim Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie zur Pflicht!

Regelmäßige und stichprobenartige Kontrollen sollen die Umsetzung der neuen Energieeinsparverordnung sichern!

Darüber hinaus ergeben sich aus der neuen Energieeinsparverordnung neue Pflichten für Immobilieneigentümer. So müssen z.B. ab 2015 Heizungen die älter als 30 Jahre sind ausgetauscht werden und die Dämmung der obersten Geschossdecke wird ebenfalls vorgeschrieben.

 


Die Ausweisarten

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Energieausweisen. Den sogenannten Verbrauchsausweis und den Bedarfsausweis.

Beide Varianten sind rechtlich zulässig. Dabei ist zu beachten, dass Wohngebäude mit weniger als fünf Wohnungen, für die ein Bauantrag vor November 1977 gestellt wurde, nur Bedarfsausweise zulässig sind. Wie so oft gibt es auch hier Ausnahmen. Wurde während des Baus oder durch nachträgliche Modernisierungen das Niveau der ersten Wärmeschutzverordnung aus dem Jahre 1977 erfüllt oder überstiegen, so ist auch in diesem Fall ein Verbrauchsausweis rechtlich zulässig.


Der Bedarfsausweis – unsere Empfehlung!

Im "Bedarfsausweis", dessen Werte anhand der Bausubstanz und der Heizungsanlage ermittelt werden, ist festgehalten, wie viel Energie es durschnittlich bedarf, um das betreffende Gebäude zu beheizen. Der Energieberater geht bei der Erstellung des Energie- Bedarfsausweises von einem durchschnittlichen Heiz- und Nutzungsverhalten der Bewohner sowie von einem durchschnittlichen Standort der Immobilie aus. Der errechnete Energiebedarfswert ist also ein erwarteter (theoretischer) Energiebedarf, der es Immobilieneigentümern und Kauf- oder Mietinteressenten ermöglicht, Immobilien untereinander zu vergleichen. Der tatsächliche Bedarf kann je nach Nutzungsverhalten und äußeren Umständen variieren. Üblicherweise geht der eigentlichen Erstellung des Energieausweises eine energetische Begutachtung voraus, bei der die Gebäudedaten vor Ort durch den Energieberater aufgenommen werden.

Der Energie-Bedarfsausweis beinhaltet auch Empfehlungen für die Verbesserung der Energieeffizienz.


Der Verbrauchsausweis

Der Energie-Verbrauchsausweis ist deutlich weniger aussagekräftig. Zwar wird wie beim Bedarfsausweis auch ein durchschnittlicher Standort der Immobilie zugrunde gelegt, aber eine energetische Begutachtung durch den Energieberater entfällt. Lediglich die Energieverbräuche der letzten Jahre werden für die Erstellung des Energieausweises zugrunde gelegt. Sie müssten also das gleiche Nutzungs- und Heizverhalten des Vormieters bzw. Vorbesitzers an den Tag legen, um annähernd die gleichen Verbrauchswerte zu erzielen.

Problematik:
Heiz- und Nutzungsverhalten der Bewohner sind genauso unterschiedlich wie die Bewohner selbst. Der Eine mag es warm, der Andere bevorzugt die Kälte. Das führt bei dem Energie-Verbrauchsausweis dazu, dass selbst baugleiche Immobilien aufgrund der unterschiedlichen Heizverhalten der Bewohner, stark variierende Energiewerte haben können. Ein Vergleich mit anderen Immobilien ist somit bei dem Energie-Verbrauchsausweis nicht möglich und die Aussagekraft des Ausweises ist unzureichend.


Wie lange ist ein Energieausweis gültig?

Ein Energieausweis behält seine Gültigkeit für 10 Jahre und muss im Anschluss neu erstellt werden. Sofern innerhalb der 10 Jahre Umbaumaßnahmen, Anbauten oder Sanierungen  durchgeführt werden, kann es sein, dass die Notwendigkeit besteht einen neuen Energieausweis erstellen zu lassen.


An wen muss ich mich wenden, um einen Energieausweis zu erhalten?

Die Erstellung eines Energieausweises erfolgt über einen zugelassenen Energieberater. Eigentümer haben die Möglichkeit einen Energieberater zu beauftragen einen Energieausweis zu erstellen. Vor Ort werden die Daten der Immobilie (u.a. Heizungsart, Dämmung, Fenster) aufgenommen und im Anschluss der gewünschte Energieausweis erstellt. Der Ausweis wird in der Regel in Papierform versandt, damit der Eigentümer diesen für die Gültigkeitsdauer von 10 Jahren zu den Akten nehmen kann.


Finger weg von Schnäppchen-Angeboten im Internet!

Die Verlockung ist groß! 14,90 € für einen Energieausweis – mit einem Werbeversprechen dieser Art locken einige Online-Anbieter. Kurz einige Fragen zum Haus beantworten, die Heizverbräuche angeben und schon liegt nach wenigen Tagen der Energieausweis in Ihrem Briefkasten oder Sie können den Ausweis sogar direkt ausdrucken. Keine energetische Begutachtung vor Ort durch einen zugelassenen Energieberater, fast zum Null-Tarif aber leider oftmals auch ein Energieausweis ohne Gültigkeit!

Die Vorlage einen unvollständigen Energieausweises kann mit Bußgeldern von zu 15.000,- € geahndet werden. Deshalb rät auch die Deutsche Energie-Agentur (dena) Lockangebote genau zu prüfen!
Wir empfehlen Ihnen immer einen zugelassenen Energieberater mit Vor-Ort-Beratung mit der Erstellung eines BEDARFSAUSWEISES zu beauftragen. Gerne stellen wir kostenfrei einen Kontakt her!


Energieausweis vom zugelassenen Energieberater

Bei der Erstellung von Energieausweisen kooperiert das Maklerbüro Langner & Burmeister mit dem zugelassenen Energieberater Herrn Dipl.-Ing. Klaus Herrmann. Gerne steht Ihnen das Team von Langner & Burmeister bei Fragen rund um die Themen Energieeinsparverordnung und Energieausweis zur Verfügung und stellt den Kontakt zum Energieberater her – denn wir sind mehr als nur ein Makler!

Niederlassung Plön(04522) 80 80 800

Niederlassung Kiel(0431) 69 105 400


Ansprechpartner

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Oliver Langner (Geschäftsführer)
Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft

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Lasse Burmeister (Geschäftsführer)
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Oliver Husen (Dipl. Kaufmann)
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